Sie können helfen ...
durch IHRE Mitgliedschaft im "Verein zur Förderung der Ökumenischen Hospizgruppe Groß-Umstadt e.V. ".
Dieser hat die Aufgabe, den Hospizgedanken durch Unterstützung der ökumenischen Hospizgruppe Groß Umstadt zu fördern. Damit wird der finanzielle Rahmen geschaffen, im Sinne der Hospiziarbeit unbürokratisch und zuverlässig zu helfen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich in voller Höhe absetzbar.
Der Beitrag beträgt je Kalenderjahr 48,00 Euro. Schüler, Auszubildende, Arbeitslose, Rentner und Familienangehörige von Mitgliedern zahlen die Hälfte (24,00 Euro). Für juristische Personen beträgt der Mindestbeitrag pro Jahr 103,00 Euro.
Wir freuen uns auch über jede Spende. Auch diese sind steuerlich absetzbar.
Konten des Fördervereins:
| Sparkasse Dieburg | Volksbank Odenwald eG | |
|---|---|---|
| BLZ 508 526 51 | BLZ 508 635 13 | |
| Kto. 212 006 39 | Kto. 14 14 160 |
Der Vorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
| 1.Vorsitzender: Herr Karl Johè |
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| 2. Vorsitzender: Herr Karl Heinz Kohlbacher |
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| Schriftführerin : Frau Ulrike Laux |
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| Rechner: Herr Werner Bundschuh |
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Infos zum Download
Mitgliederbrief Oktober 2004
[Personalia] [Sterbebegleitung] [Veranstaltungen] [Öffentlichkeitsarbeit] [Ausweitung der Sterbebegleitung] [Einstellung einer Koordinationskraft] [Neuorganisation der Trägerschaft] [Internet und eMail]
Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der Hospizgruppe,
unser letzter Rundbrief liegt nun schon 9 Monate zurück, und wir wollten mit der neuen Mitglieder-Information warten, bis wir ein großes Stück Arbeit als erledigt vermelden können. Dies kann nun geschehen, doch dazu später.
Zunächst haben wir eine Veränderung im Vorstand des Fördervereins mitzuteilen, wo es zu einer Verschiebung der Positionen kam. Helga Ranis, die bisherige 1. Vorsitzende, musste leider ihre Mitarbeit beenden. Dies geschah nicht etwa wegen irgendwelcher Querelen, sondern weil Frau Ranis auf Grund privater Belastungen leider nicht mehr genügend Zeit und Energie für die Vorstandsarbeit aufbringen konnte. Frau Ranis bleibt der Hospizarbeit als Mitglied im Förderverein gewogen, und wir danken ihr auch an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement. – Kommissarisch übernahmen Karl Johé den 1. Vorsitz und Karl Heinz Kohlbacher den 2. Vorsitz. Der Rücktritt von Frau Ranis macht auf der Anfang 2005 stattfindenden Mitgliederversammlung die Neuwahl des Vorstandes -erforderlich.
Auch im Leitungsteam der Hospizgruppe kam es zu einer Veränderung. Einer der freien Plätze neben Pfarrerin Regina Häfner-Wendeberg und Pastoralreferent Cyriakus Schmidt konnte erfreulicherweise durch Frau Brigitte Krämer , einer erfahrenen Hospizhelferin, besetzt werden.
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die bisherige Hospizarbeit in Form von Sitzwachen bei Schwerstkranken und Sterbenden im Kreiskrankenhaus und im Pflegeheim von 21 Hospizhelfern weiterhin engagiert wahrgenommen wird. Auch die individuelle Trauerberatung durch Peter Granzow findet nach wie vor erfolgreich statt. Selbstverständlich laufen auch die Fortbildung und die Betreuung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im gewohnten Umfang weiter.
Im Jahr 2004 konnten wir mehrere Veranstaltungen anbieten. Zu nennen wären hier das Benefizkonzert im Pfälzer Schloss mit der Gesangssolistin Frau Fengel und das Benefizkonzert in der Katholischen Kirche mit dem Chor Chorus-Line. Wir hatten intensiv für beide Veranstaltungen geworben und konnten jeweils einen sehr guten Besuch verzeichnen. Dadurch, dass die Künstler unentgeltlich auftraten, waren die Konzerte auch für unsere Kasse sehr ertragreich.
Am 31. März 2004 fand die jährliche ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins statt.
Im Rahmen der kirchlichen „Woche für das Leben“ boten wir einen Vortrag zur Sterbebegleitung an und einen ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Gern, Leiter des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau, und Weihbischof Dr. Guballa, Mainz. Insbesondere der Gottesdienst war sehr gut besucht.
Wir sind durchgehend bemüht, die Hospizarbeit in der örtlichen Presse darzustellen und berichten dort über unsere laufende Arbeit und über Neuerungen und Veranstaltungen. Im Sommer 2004 sendete sogar der HR3 im regionalen Fernsehen einen Kurzbeitrag über unsere Gruppe. Generell weisen wir in den Zeitungsartikeln – auch in solchen über Spenden von Gruppen – auf unser Angebot zur Sterbebegleitung hin.
Daneben haben wir eine informative Homepage im Internet. Dort werden das Angebot der Hospizgruppe und die Aktivitäten des Fördervereins im Detail dargestellt und dank des unentgeltlichen Einsatzes von Herrn Christof Amrhein immer auf dem aktuellen Stand gehalten.
Ausweitung der Sterbebegleitung auf Hausbesuche (ambulanter Dienst)
Wie bereits mehrfach angekündigt, hat die Hospizgruppe die größte Veränderung seit ihrer Gründung in Angriff genommen. Ergänzend zu den bisherigen Sitzwachen im Krankenhaus und im Pflegeheim wollen wir ambulante Besuche bei den Familien von Sterbenden und Schwerstkranken anbieten. Dies erforderte die Einstellung einer Hilfskraft, was wiederum formal einen Umbau in der Trägerschaft der Hospizgruppe nötig machte (s. unten). Parallel zu diesen „Umbauarbeiten“ wurde ein Ausbildungsplan erstellt und über die Presse und bei einem Informationsabend um neue MitarbeiterInnen geworben. Erfreulicherweise haben 13 künftige HospizhelferInnen im Juni mit der Ausbildung begonnen, die zunächst bis Januar 2005 aus einem zeitaufwändigen Grundkurs besteht, an den sich dann bis Mai 2005 ein Aufbaukurs anschließen wird. Weitere Interessenten für die ambulante Hospizarbeit stehen auf einer Warteliste bereit.
Dieser große Schritt nach vorne stellt den Förderverein allerdings auch vor finanzielle Probleme. Die Ausbildung der neuen MitarbeiterInnen durch qualifiziertes Lehrpersonal können wir aus eigenen Mitteln (Mitgliedsbeiträgen; Einzelspenden) finanzieren. Die Bezahlung einer Halbtagskraft und die Sicherstellung von deren Gehalt über Jahre hinweg kann auf diesem Wege nicht geleistet werden. Hier kommen Fördermittel von Institutionen und Stiftungen zum Einsatz. Einen sehr großen Beitrag leisten hier dankenswerterweise die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die Willy Robert Pitzer-Stiftung. Auch die Hospizkollekte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau leistet hier einen riesigen Beitrag.
Ausbildungsplanung, Mitarbeitergewinnung, Stellenausschreibung und Start des Kurses stellten im Wortsinn einen Kraftakt für das Leitungsteam, die Hospizgruppe und den Vorstand des Fördervereins dar. Wir sind zuversichtlich, dass dieser Aufwand lohnt und wir ab Mitte 2005 unseren Hospizdienst auch ambulant anbieten können
Einstellung einer Koordinationskraft
Nach langer Vorbereitung konnten wir zum 1. Oktober 2004 eine Koordinationskraft mit halber Stelle einstellen. Die Stelle war ausgeschrieben worden, und aus der großen Zahl von Bewerbungen wurde Frau Anja Schnellen aus Groß-Umstadt ausgewählt. Sie ist gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Leitungsteam für die Begleitung der ehrenamtlichen HospizhelferInnen im Krankenhaus und im Pflegeheim zuständig. Darüber hinaus organisiert sie die laufende Ausbildung der künftigen ambulanten HospizhelferInnen und wird die Einsatzleitung des ab Mitte 2005 angebotenen ambulanten Hospizdienstes übernehmen, der ohne eine angestellte Teilzeit-Mitarbeiterin nicht zu betreiben sein wird.
Neuorganisation der Trägerschaft
Die Einstellung einer Mitarbeiterin - ein Novum in der bisher ausschließlich ehrenamtlich getragenen Hospizarbeit - erforderte eine Umorganisation in der Trägerschaft der Hospizgruppe. Künftig wird das Evangelische Dekanat Gr.-Umstadt federführend für den finanziellen und arbeitsrechtlichen Bereich sein und arbeitet dabei auf der Basis eines Kooperationsvertrages eng mit dem Katholischen Dekanat Dieburg zusammen.
Der Förderverein ist ständig bemüht, die finanzielle Seite der Hospizarbeit zu sichern. Dabei helfen uns als kalkulierbare Basis zur Finanzierung der laufenden Arbeit Ihre Mitgliedsbeiträge ebenso wie Einzelspenden. Dazu kommen Förderungen durch Stiftungen für große Ausgaben. Auch bei Kollekten von Kirchengemeinden werden wir gelegentlich berücksichtigt. Schwieriger dagegen ist es, Unterstützung aus öffentlichen Kassen zu erhalten. Deren Einsparprogramme schlagen inzwischen auch auf Zuschüsse für ehrenamtliche Gruppen wie der unseren durch. Umso erfreulicher ist es, dass wir immer wieder Einzelspenden von Privatpersonen und von Gruppen erhalten. Wenn Gruppen dies wünschen, teilen wir die Spende über die örtliche Presse mit.
Selbstverständlich würden wir uns auch freuen, wenn Sie die Hospizgruppe über Ihren Förderbeitrag hinaus mit Hilfe des beiliegenden Überweisungsformulars mit einer Spende unterstützen würden.
In diesem Mitgliederbrief möchten wir Sie auch auf die Möglichkeit aufmerksam machen, bei Familienfeiern und Jubiläen etwas zugunsten der Hospizgruppe zu tun. Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen die zu beschenkenden „Jubilare“ eigentlich alles haben und dann in einer Flut von Blumen und Alkoholika untergehen. Hier kann unter Umständen ein „Spendentopf“ mit Umschlägen zugunsten der Hospizgruppe die schöne Geste für den Beschenkten mit einem guten Zweck außerhalb der Familie verbinden. Eine Information über unsere Gruppe – eventuell zu nutzen als Beilage zu einer Einladung - stellen wir ihnen bei Bedarf gerne zur Verfügung.
Wenn Sie sich zwischen unseren Mitgliederbriefen und über die Artikel in der Presse über die Arbeit der Hospizgruppe informieren wollen, bietet sich das Internet an.
Die Adresse ist www.oekumenische-hospizgruppe-grossumstadt.de
Wenn Sie selbst keinen Internetzugang haben, lassen Sie sich doch einfach einmal von Freunden oder Bekannten zu unserer Seite im Internet führen!
Falls Sie diesen Mitgliederbrief künftig per E-Mail erhalten wollen, teilen Sie uns das bitte unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Internetadresse mit. Mailen Sie Ihre Mitteilung dazu bitte an Schrift@oekumenische-hospizgruppe-grossumstadt.de
Als Vorstand des Fördervereins bedanken wir uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung. Wir würden uns freuen, wenn Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte auf das Angebot der Hospizgruppe aufmerksam machen und dort auch für eine Mitgliedschaft oder für Spenden werben könnten.
Mit herzlichen Grüßen
Werner Bundschuh Karl Johé Karl Heinz Kohlbacher Ulrike Laux